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Oö. Zielsteuerung Gesundheit

Eine Gesundheitsreform zum Wohl der Patientinnen und Patienten

Nach dem Beschluss des ersten Bundes-Zielsteuerungsvertrages im Juni 2013 hat eine Arbeitsgruppe aus Expertinnen und Experten des Landes Oberösterreich und der OÖGKK den ersten oö. Landes-Zielsteuerungsvertrag erarbeitet, welcher am 10. Oktober 2013 von Landeshauptmann Dr. Pühringer und OÖGKK-Obmann Maringer unterzeichnet wurde.

Bei der Umsetzung der in diesem Vertrag vereinbarten Maßnahmen werden die jeweiligen Systempartner (Ärztekammer, Apothekerkammer, Krankenanstaltenträger, usw.) einbezogen und zur Mitarbeit und Mitgestaltung an der Weiterentwicklung des oö. Gesundheitssystems eingeladen.

Gesundheitslandesrätin Mag.a Christine Haberlander und Obmann Albert Maringer betonen, dass mit diesem partnerschaftlichen Zielsteuerungssystem ein Signal gesetzt wird, das weit über die Gesundheitspolitik hinaus geht und zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen den Systempartnern an erster Stelle steht und Einzelinteressen der Vergangenheit angehören.

 

    Landesrätin Mag. Christine Haberlander

    Gesundheitslandesrätin Mag.a Christine Haberlander:

    „Es geht uns darum, dass die Patientinnen und Patienten und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt werden. Die Leistungen der Spitalsambulanzen und der niedergelassenen Ordinationen sollen bestmöglich aufeinander abgestimmt werden, um den Patientinnen und Patienten möglichst wohnortnahe eine gute medizinische Versorgung zu bieten und unnötige Wege zu ersparen. Die stationäre Spitalsversorgung soll entlastet und Ordinationszeiten sollen bedarfsorientiert verbessert werden. Mit einer abgestimmten Angebotsplanung soll die Versorgungssicherheit und Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems abgesichert werden – dies gerade auch in Zeiten, in denen der demografische Wandel große Herausforderungen für das Gesundheitssystem mit sich bringt.“

     

     

      Portrait OÖGKK-Obman Maringer

      OÖGKK-Obmann Albert Maringer:

      „Für unsere Versicherten und Beitragszahler bringt das neue Zielsteuerungssystem mehrere Vorteile. Vor allem die Vereinbarung messbarer Ziele, die sich am Patientennutzen orientieren, bringt mehr Qualität und Transparenz in die Gesundheitspolitik. Die gemeinsame Verantwortung für die Gesundheitsausgaben enthält zwei Versprechen: den Patientinnen und Patienten können wir garantieren, dass die Mittel für die Gesundheitsversorgung laufend mit den notwendigen Kostensteigerungen mitwachsen können. Den Beitrags- und Steuerzahlern versprechen wir damit, dass die Gesundheitsausgaben nachhaltig finanzierbar bleiben, weil sie an das langfristige Wirtschaftswachstum gekoppelt werden.“

      Beide Vertragsunterzeichner begrüßen zudem den Schwerpunkt, der auf den Ausbau der Gesundheitsförderung und Prävention gelegt wird. Ein neu geschaffener Gesundheitsförderungsfonds, der in Oberösterreich rund 2,1 Millionen Euro pro Jahr enthält, wird für gemeinsame Präventionsprogramme zur Verfügung stehen.

      „Mehr gesunde Lebensjahre – so lautet eines der konkreten Ziele im oö. Zielsteuerungsvertrag. Der Gesundheitsförderung und Prävention kommt daher eine Schlüsselrolle zu. Mit innovativen gemeinsamen Projekten, mit der Orientierung an wissenschaftlichen Erkenntnissen und laufender Messung unserer Erfolge, wollen wir in Oberösterreich neuerlich eine Vorreiterrolle für ganz Österreich übernehmen“, sind sich Gesundheitslandesrätin Mag.a Christine Haberlander und OÖGKK-Obmann Albert Maringer einig.“